Person

(*1966 in Crailsheim) ist Politikwissenschaftler. Er lebt und arbeitet in Bremen und ist Referent für Zeitgeschichte und Geschichtspolitik der Rosa-Luxemburg-Stiftung.


huettner__portraetHüttner wächst auf einem Bauernhof in Hohenlohe (Baden-Württemberg) auf. Nach dem Besuch des Albert-Schweitzer-Gymnasiums und des beruflichen Gymnasiums (Fachrichtung Wirtschaft) in Crailsheim macht Hüttner 20 Monate Zivildienst auf einem demeter-Bauernhof. Von 1987 bis 1992 studiert er Verwaltungswissenschaft an der Universität Konstanz. 1994 schließt er das Studium der Politikwissenschaft an der Universität Bremen ab. 1996 beendet er dort das Zertifikatsstudium “Erwachsenenbildung”. Prägende akademische Lehrer_innen sind Wolfgang Fach, Renate Müller-Isenburg und Jörg Wollenberg. Seit Februar 2016 berufsbegleitendes Studium “Gestaltende Kunst” (Hochschule Bremen/Hochschule der Künste Bremen).

Von 1995 bis 1998 und 2002/2003 arbeitet er prekär im Bereich Landwirtschaft und Regionalentwicklung.

1989 bis 1992 arbeitet Hüttner ehrenamtlich für das 1994 eingestellte Regionalmagazin Neues Nebelhorn in Konstanz, 1995 bis 2000 in Bremen für alaska, die Zeitschrift für Internationalismus der heutigen “Bundeskoordination Internationalismus” (BUKO).

Von 2004 bis 2006 arbeitet er als Landesgeschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen in Teilzeit, von 2007 bis 2012 ist er Leiter des Regionalbüro Bremen der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Hüttner nahm zwischen 1998 und 2005 mehrmals Erziehungszeiten für seine zwei Kinder.

Ende 1999 gründet er das selbstverwaltete Archiv der sozialen Bewegungen in Bremen, das er seitdem betreut.

Hüttner ist seit 2006 ordentliches Mitglied der Historischen Kommission beim Bundesvorstand der Partei DIE LINKE. Er war seit der Gründung des Vereines Linke Medienakademie 2008 bis 2012 dessen Vorsitzender. Seit 2009 ist er Mitglied des internationalen Beirates der ITH-Internationale Tagung der HistorikerInnen der ArbeiterInnen- und anderer sozialer Bewegungen.

Hüttner gilt als ein engagierter Chronist der linken und alternativen Bewegungen und als Aktivist im Feld der Archive und der erinnerungspolitischen Strategien der sozialen Bewegungen und der neuen Linken.

© Foto: Simon Schenkel.